Wusstest du, dass schon kleine Veränderungen im Arbeitsalltag spürbar Krankentage reduzieren und das Klima im Team verbessern? BGM heißt nicht nur teure Programme – es geht um clevere, leicht umsetzbare Schritte, die Mitarbeiter wirklich nutzen.
Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ist eine Sammlung von Maßnahmen, die Gesundheit, Belastung und Leistungsfähigkeit im Job verbessern. Ziel ist weniger Krankheit, mehr Zufriedenheit und produktivere Teams. Wichtig: BGM funktioniert nur, wenn Führung, Mitarbeiter und Personalabteilung zusammenarbeiten.
Starte mit Dingen, die kaum Geld kosten, aber Wirkung zeigen. Sorge für ergonomische Basics (Stuhl, Bildschirmhöhe), plane 5‑minütige Bewegungs‑ oder Atempausen alle 60–90 Minuten, biete Obst oder Wasser an und führe „Walking‑Meetings“ ein. Solche Maßnahmen sind niedrigschwellig und werden oft gut angenommen.
Zusätzlich helfen klare Pausenregeln und flexible Arbeitszeiten, Stress zu reduzieren. Eine kurze Anleitung für Führungskräfte (1 Seite) mit Erwartungen und Vorbildverhalten bringt oft mehr als ein großes Programm.
Tag 1–30: Analyse. Frag die Mitarbeiter per kurzer Umfrage (3–5 Fragen) nach größten Belastungen und Wunschthemen. Schau auf Fehlzeiten und Kosten, um Handlungsfelder zu priorisieren.
Tag 31–60: Pilot. Starte mit 1–2 Maßnahmen (z. B. Bewegungs-Pausen und Stress-Workshop) in einem Team oder Bereich. Dokumentiere Teilnahme und Feedback.
Tag 61–90: Auswertung und Skalierung. Messe Teilnahmequote, subjektives Wohlbefinden und Veränderungen bei Fehlzeiten. Nutze die Ergebnisse, um Budget und Rollen (BGM‑Champion) festzulegen.
Messgrößen, die wirklich helfen: Teilnahmequote, durchschnittliche Krankentage pro Mitarbeiter, Mitarbeiterzufriedenheit (Kurzfragebogen), und Kostenentwicklung für Krankheitsausfälle. Setze einfache, monatliche Check‑Ins statt komplizierter Reports.
Tipps für kleine Budgets: Lunch‑and‑Learn‑Sessions, interne Trainer statt externe, Rotations‑Stehschreibtische, Walking‑Gruppen in der Mittagspause und kurze Achtsamkeitsübungen vor Meetings. Oft reicht ein engagierter Mitarbeiter als „Champion“, um Dinge ins Rollen zu bringen.
Führung überzeugt man mit Zahlen und einfachen Erfolgen: Zeig, wie viel ein Krankheitstag kostet und wie schnell Teilnahme das Geschäftsergebnis verbessert. Mach Erfolge sichtbar – 10 % weniger Fehlzeiten sind ein starkes Argument.
Willst du konkrete Übungen, Vorlagen für Mitarbeiterbefragungen oder Beispiele für ein 90‑Tage‑Pilotprojekt? Auf dieser Seite findest du passende Artikel zu Stressabbau, Calmness, Fitness‑Programmen und Ernährung, die direkt in den Arbeitsalltag passen.
Starte klein, mach messbar, und bau auf dem, was gut ankommt. So wird BGM kein Zusatzauftrag, sondern Teil des Alltags – für gesündere, motiviertere Teams.
Fitness am Arbeitsplatz steigert nicht nur Wohlbefinden, sondern auch die Produktivität. Durch Bewegung im Büro können Mitarbeitende gesünder und motivierter arbeiten.